Gewöhnlicher Wasserdost (Eupatorium cannabinum)

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Artikelnummer: 78002216
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Der Gewöhnliche Wasserdost Eupatorium cannabinum ist eine heimische Wildstaude mit großen, altrosa Doldenrispen - er blüht von Juli bis September, wird 80 bis 150 cm hoch, mag Sonne bis Halbschatten und feuchten, nährstoffreichen Boden und ist voll winterhart.

  • Große, altrosa Doldenrispen von Juli bis September
  • Heimische Wildstaude für Teichrand und feuchte Beete
  • Einer der besten Schmetterlingsmagnete im Spätsommer
  • 80 - 150 cm hoch, stattliche Hintergrundstaude
  • Für Sonne bis Halbschatten, voll winterhart

Der Gewöhnliche Wasserdost ist eine stattliche heimische Staude feuchter Standorte. Von Juli bis September tragen seine kräftigen, rötlich überlaufenen Stiele große, flache Doldenrispen aus vielen kleinen, altrosa Blüten. Die Blätter sind gefingert und erinnern an Hanf - daher der Name cannabinum und der Volksname Wasserhanf. Mit Blüten und Samenständen wirkt er von Sommer bis Winter.

Wenn der Wasserdost blüht, ist er voller Leben: Tagpfauenauge, Admiral, Kaisermantel und Distelfalter tanken hier im Spätsommer Nektar, dazu kommen Hummeln, Wildbienen und Schwebfliegen. Damit ist er eine der wichtigsten heimischen Falterstauden für die zweite Sommerhälfte. Die Pflanze ist eine reine Zier- und Insektenstaude: Sie enthält Pyrrolizidinalkaloide und ist nicht zum Verzehr oder als Tee geeignet.

Am wohlsten fühlt sich der Wasserdost am Teich- oder Bachrand und in feuchten Staudenbeeten, in Sonne bis Halbschatten. Er braucht frischen bis feuchten, nährstoffreichen Boden; in normalem Gartenboden gedeiht er, wenn er im Sommer nicht austrocknet. Mit 80 bis 150 cm Höhe gehört er in den Beethintergrund. Die Samenstände bleiben über Winter stehen, zurückgeschnitten wird im Frühjahr.

Häufige Fragen zum Gewöhnlichen Wasserdost (Eupatorium cannabinum)

Wann blüht der Gewöhnliche Wasserdost?

Der Gewöhnliche Wasserdost blüht von Juli bis September. Seine großen, altrosa Doldenrispen sind dann eine wichtige Nektarquelle im Spätsommer.

Ist der Gewöhnliche Wasserdost gut für Schmetterlinge?

Ja, sehr. Der Wasserdost gehört zu den besten heimischen Falterstauden: Tagpfauenauge, Admiral, Kaisermantel und Distelfalter besuchen ihn ebenso wie Hummeln und Wildbienen.

Welchen Standort braucht der Wasserdost?

Der Wasserdost wächst in Sonne bis Halbschatten auf frischem bis feuchtem, nährstoffreichem Boden. Ideal ist der Rand von Teich oder Bach; im Beet darf er im Sommer nicht austrocknen.

Wie hoch wird der Gewöhnliche Wasserdost?

Der Gewöhnliche Wasserdost wird 80 bis 150 cm hoch und 60 bis 80 cm breit. Pflanze ihn mit 60 cm Abstand in den Beethintergrund.

Ist der Wasserdost giftig?

Der Wasserdost enthält Pyrrolizidinalkaloide und ist nicht zum Verzehr oder als Tee geeignet. Als Gartenpflanze ist er unproblematisch.

Wann schneidet man den Wasserdost zurück?

Lass die Samenstände des Wasserdosts über Winter stehen - sie sind Vogelfutter und Winterschmuck. Zurückgeschnitten wird im Frühjahr bodennah.

Was ist der Unterschied zum Roten Wasserdost?

Der Gewöhnliche Wasserdost Eupatorium cannabinum ist heimisch und blüht altrosa. Der Rote Wasserdost Eupatorium maculatum stammt aus Nordamerika, wird oft höher und blüht dunkler purpurrot.

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