Wiesenknopf - Sanguisorba - Großer Wiesenknopf
Wiesenknöpfe (Sanguisorba) sind robuste, mehrjährige Pflanzen mit attraktiven Blütenständen. Sie sind anspruchslos und gedeihen in verschiedenen Boden- und Lichtverhältnissen. Die Blüten ziehen Schmetterlinge an und sind eine Bereicherung für naturnahe Gärten. Wiesenknöpfe eignen sich für Wildblumenwiesen, Staudenbeete und Rabatten. Sie sind pflegeleicht, winterhart und vielseitig verwendbar. Die Pflanze kann als Schnittblume verwendet werden und ist eine tolle Ergänzung für Bienen- und Schmetterlingsgärten. Mit ihren attraktiven Blütenständen und ihrer Vielseitigkeit sind Wiesenknöpfe eine Bereicherung für jeden Garten.
Mehrjährig: Wiesenknöpfe sind mehrjährige Pflanzen, die Jahr für Jahr wieder blühen und wachsen.
Attraktive Blütenstände: Wiesenknöpfe produzieren auffällige und attraktive Blütenstände, die den Garten verschönern.
Anspruchslos: Wiesenknöpfe sind pflegeleichte Pflanzen, die in verschiedenen Boden- und Lichtverhältnissen gedeihen.
Zieht Schmetterlinge an: Die Blüten der Wiesenknöpfe sind eine beliebte Nahrungsquelle für Schmetterlinge und tragen zur Förderung der Artenvielfalt bei.
Ideal für naturnahe Gärten: Wiesenknöpfe passen perfekt in naturnahe Gärten und können auch in Wildblumenwiesen oder Staudenbeeten eingesetzt werden.
Der Große Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) ist eine heimische Staude, die zur Familie der Rosengewächse gehört. Sie wächst in Europa, Asien und Japan auf feuchten und nährstoffreichen Wiesen sowie auf Magerwiesen. Die Pflanze hat eine Wuchshöhe von 30 cm bis 120 cm und eine Wuchsbreite von 60 cm bis 70 cm. Sie wächst aufrecht, ist horstbildend und kann sich selbst aussäen. Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis August, wobei die Blüten ährenartig und in Blütenköpfchen angeordnet sind.
Die Blätter des Großen Wiesenknopfs sind gefiedert, schmal, gezähnt und wechselständig am Stängel angeordnet. Sie haben eine sattgrüne Oberseite und eine blaugrüne Unterseite. Nach der Blüte bildet die Pflanze kleine braune Nussfrüchte aus.
Der Große Wiesenknopf bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte mit nährstoffreichem und feuchtem, aber durchlässigem Boden. Die Pflanzung erfolgt am besten im Frühjahr zwischen März und Juni oder im Spätsommer zwischen August und September. Die Pflanze ist winterhart und benötigt kaum Pflege. Sie kann im Frühjahr oder Herbst durch Aussaat oder Teilung vermehrt werden.
Es gibt verschiedene Sorten des Großen Wiesenknopfs, darunter 'Tanna', 'Pink Tanna' und 'Red Thunder', die sich in Wuchshöhe und Blütenfarbe unterscheiden. Die Pflanze ist eine bienenfreundliche Wildstaude und wird gerne in Blumenbeeten, Blumensträußen, Blumenwiesen, Böschungen, Gruppenpflanzungen, Verwilderungen und Rabatten verwendet. Sie ist auch für verschiedene Gartenstile wie Apothekergarten, Bauerngarten, Blumengarten und Naturgarten geeignet.
Obwohl der Große Wiesenknopf robust gegen Krankheiten und Schädlinge ist, kann er anfällig für Schnecken und Echten Mehltau sein.
Häufige Fragen zum Wiesenknopf (Sanguisorba)
Ist der Wiesenknopf winterhart?
Ja, Wiesenknöpfe (Sanguisorba) sind vollständig winterhart und vertragen Temperaturen bis etwa -30 °C. Ein Winterschutz ist nicht nötig. Die Pflanzen zählen zu den robustesten und langlebigsten Stauden im Garten und gedeihen auch in rauen Lagen problemlos.
Wann blüht der Wiesenknopf?
Die Blütezeit variiert je nach Art. Der Kleine Wiesenknopf (Sanguisorba minor) blüht bereits im Mai und Juni, der Große Wiesenknopf (Sanguisorba officinalis) von Juni bis September. Gartensorten wie Sanguisorba 'Tanna' oder 'Pink Brushes' blühen mit ihren wippenden Knopfblüten bis in den Oktober hinein.
Welcher Standort eignet sich für den Wiesenknopf?
Wiesenknöpfe bevorzugen sonnige bis halbschattige Standorte mit nährstoffreichem, frisch bis feuchtem Boden. Der Große Wiesenknopf kommt ursprünglich von Feuchtwiesen und verträgt daher auch schwerere Böden. Der Kleine Wiesenknopf (Pimpinelle) bevorzugt dagegen sonnige, trockenere Plätze und eignet sich als Gewürzkraut.
Wie hoch wird der Wiesenknopf?
Die Wuchshöhe variiert stark je nach Art. Der Kleine Wiesenknopf bleibt bei 30-50 cm, der Große Wiesenknopf erreicht 80-120 cm, und moderne Gartensorten wie Sanguisorba 'Tanna' oder Sanguisorba tenuifolia können bis zu 150 cm hoch werden. Die zierlichen Blütenköpfchen wippen auf langen Stielen im Wind und geben dem Beet Bewegung.
Ist der Wiesenknopf bienenfreundlich?
Ja, der Große Wiesenknopf ist eine der ökologisch wertvollsten Pflanzen überhaupt: Er ist die ausschließliche Futterpflanze der stark gefährdeten Dunklen und Hellen Wiesenknopf-Ameisenbläulinge - zwei seltener Schmetterlinge. Damit leistet jede Pflanze einen aktiven Beitrag zum Artenschutz. Auch Honigbienen, Hummeln und Wildbienen besuchen die Blüten.
Ist der Wiesenknopf essbar?
Ja, der Kleine Wiesenknopf (Sanguisorba minor, auch Pimpinelle oder Kleine Bibernelle genannt) ist ein klassisches Küchenkraut und Bestandteil der berühmten Frankfurter Grünen Soße. Die jungen Blätter schmecken leicht gurkig-nussig und eignen sich frisch für Salate, Quark und Kräuterbutter. Der Große Wiesenknopf wird dagegen nur als Zierstaude verwendet.
Wie wird der Wiesenknopf gepflegt?
Wiesenknöpfe sind ausgesprochen pflegeleicht und benötigen weder Düngung noch regelmäßiges Gießen. Die dekorativen Samenstände können über den Winter stehen bleiben und schmücken mit Reif das Beet. Der Rückschnitt erfolgt im zeitigen Frühjahr bodennah. Alle 4 bis 5 Jahre ist eine Teilung zur Verjüngung möglich.
Welche Pflanzpartner passen zum Wiesenknopf?
Wiesenknöpfe sind Stars moderner Präriepflanzungen und harmonieren hervorragend mit Ziergräsern wie Rutenhirse, Chinaschilf und Reitgras sowie mit Sonnenhut, Indianernessel, Wasserdost und Astern. Die filigranen Blütenköpfe auf langen Stielen kontrastieren besonders schön zu massigen Blütenständen und bringen Transparenz ins Beet.




