Akeleien

Akeleien - Aquilegia vulgaris - Gemeine Akelei

Akeleien sind wunderschöne Blumen, die Deinem Garten einen Hauch von Magie verleihen. Mit ihren farbenfrohen Blüten und ihrer vielfältigen Formenvielfalt sind Akeleien ein echter Blickfang. Ob als natürlicher Schmuck, als pflegeleichte und winterharte Pflanzen oder als wertvolle Nahrungsquelle für Bienen und Schmetterlinge - Akeleien bieten zahlreiche Vorteile. Ihre robuste Natur und ihre Anpassungsfähigkeit machen sie zu einer idealen Wahl für jeden Garten. Erlebe die faszinierende Vielfalt der Akeleien und lass Dich von ihrer Schönheit verzaubern. Mit Akeleien holst du dir eine blühende Oase in Deinen Garten, die Dich das ganze Jahr über begeistern wird.

Akelei Ursprung:

Die auffällige Staude mit dem ungewöhnlichen Sporn hat viele verschiedene volkstümliche Namen, die auf ihre besondere Form und Bedeutung in verschiedenen Kulturen hinweisen. Die Gattung Akelei umfasst eine Vielzahl von Arten, die auf der nördlichen Halbkugel beheimatet sind und eine Vielfalt an Farben und Formen aufweisen. Während einige Arten in Nordamerika heimisch sind und von bestimmten Tieren bestäubt werden, haben andere Arten aus Europa und Asien unterschiedliche Blütenfarben und sind bei verschiedenen Insekten beliebt.

Akelei Wuchs:

Die Staude, die zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae) gehört, variiert je nach Art und Sorte in ihrer Höhe, wobei einige Arten wie die Zwerg-Akelei 'Ministar' (Aquilegia flabellata var. pumila) eher niedrig wachsen, während Hybriden der Gartenakelei (Aquilegia caerulea) zu den größeren Akeleien gehören. Eine der populären Akeleien ist die Gewöhnliche Akelei 'Nora Barlow' (Aquilegia vulgaris) mit ihren auffälligen pomponförmigen Blüten in einem zarten Rosa, deren Spitzen weiß gefärbt sind. Die charakteristischen hängenden Blüten sind zwischen drei und fünf Zentimeter groß und erscheinen von Mai bis Juli in einer Vielzahl von Farben, darunter Blau, Blauviolett, Gelb, Blau-Weiß, Rot und Weiß. Die Blätter der Akelei beginnen sich bereits im März zu entfalten, wobei das junge, hellgrüne Laub in einer Rosette wächst. Ein glatter oder manchmal behaarter, stabiler Stängel ragt aus der Mitte heraus. Später ändert sich die Farbe des Laubs zu einem kräftigen Blaugrün.

Akelei Standort:

Die Akelei bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte oder den wandernden Schatten von Bäumen und Gebäuden. Die Hybriden gedeihen auch gut in sonnigen Beeten. Der Boden sollte gut durchlässig, nährstoffreich und mäßig feucht bis feucht sein, da die Akelei empfindlich auf Staunässe reagiert. Es ist wichtig zu beachten, dass die Akelei giftig ist. Der Verzehr von 20 Gramm Blättern kann zu Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Atembeschwerden, Herzproblemen und Benommenheit führen. Darüber hinaus enthält die Pflanze Reizstoffe, die starke Hautreizungen wie Brennen, Rötung und Blasenbildung verursachen können. In der freien Natur ist die heimische, blauviolett oder rosa blühende Gewöhnliche Akelei unter Naturschutz gestellt.

Akelei Pflege:

Nachdem die Blüte im Frühsommer verblasst ist, können Sie den Blütenstand abschneiden und die Pflanzen düngen, um im Herbst eine zweite Blüte zu erhalten. Besonders bei den hochwertigen Sorten, die in unseren Gärten aufgrund ihrer vielfarbigen Blüten beliebt sind, ist es ratsam, die Blütenstiele direkt nach der Blüte zu entfernen, um eine unkontrollierte Vermehrung durch Selbstaussaat zu verhindern. Die Nachkommen neigen dazu, sich wieder zur ursprünglichen Wildform zurückzuentwickeln und zeigen dann die charakteristische violett-blaue Blüte. Akeleien bilden dichte Wurzelgeflechte, haben jedoch Schwierigkeiten, mit der Wurzelkonkurrenz dominanter Bäume wie Birken und Spitz-Ahorn umzugehen. In trockenen Perioden sollten Sie die Pflanzen in schattigen Bereichen unter solchen Bäumen regelmäßig gießen, um ein Austrocknen zu verhindern.

Akelei Schneiden:

Nach der Blütezeit: Sobald die Blüten der Akelei verblüht sind und sich die Samen zu bilden beginnen, ist es Zeit für den Rückschnitt. Schneide die verblühten Blütenstiele direkt über dem nächsten Blatt oder Seitentrieb ab. Dies fördert das Wachstum neuer Blätter und kann dazu beitragen, eine zweite Blüte im Herbst zu fördern.

Im winter: Im Winter benötigt die Akelei in der Regel keinen speziellen Rückschnitt, da sie in dieser Zeit in eine Ruhephase eintritt. Es ist jedoch wichtig, abgestorbene oder beschädigte Blätter und Stängel zu entfernen, um die Pflanze gesund zu halten und mögliche Krankheiten zu vermeiden.

Akelei in Gesellschafft mit anderen Stauden:

Die Akelei ist eine vielseitige Staude, die sich gut mit einer Vielzahl anderer Stauden kombinieren lässt. Sie passt besonders gut zu Pflanzen wie Frauenmantel, Storchschnabel, Katzenminze und Astilbe. Diese Stauden bilden zusammen eine harmonische und attraktive Gesellschaft im Garten.

Frauenmantel (Alchemilla) zeichnet sich durch ihre zarten, gelappten Blätter und ihre gelbgrünen Blüten aus. Die Blätter halten nach einem Regenschauer oft Tropfen fest, was einen dekorativen Effekt erzeugt. Der Frauenmantel bildet einen schönen Kontrast zur filigranen Blüte der Akelei.

Storchschnabel (Geranium) ist eine robuste Staude mit auffälligen, oft farbenfrohen Blüten. Die Blütezeit variiert je nach Sorte und reicht von Frühling bis Herbst. Die verschiedenen Farben und Formen der Storchschnabelblüten ergänzen die zarten Blüten der Akelei auf ansprechende Weise.

Katzenminze (Nepeta) ist eine pflegeleichte Staude mit auffälligen blauen oder violetten Blütenähren. Sie zieht Bienen und Schmetterlinge an und bildet einen schönen Kontrast zu den Blüten der Akelei.

Astilbe ist für ihre eleganten, fedrigen Blütenstände in verschiedenen Farben bekannt. Die Blütenstände der Astilbe sind eine attraktive Ergänzung zu den zarten, glockenförmigen Blüten der Akelei.

Häufige Fragen zur Akelei (Aquilegia)

Sind Akeleien winterhart?

Ja, alle Akelei-Arten sind voll winterhart bis etwa -25 °C. Ein Winterschutz ist nicht nötig. Die Pflanze zieht im Herbst oberirdisch ein und überwintert als Blattrosette - im Frühjahr treibt sie zuverlässig neu aus. Wichtig ist ein durchlässiger Boden ohne Winternässe. Die heimische Gemeine Akelei (Aquilegia vulgaris) ist besonders robust und kommt auch mit rauen Höhenlagen problemlos zurecht.

Wann blühen Akeleien?

Akeleien blühen je nach Sorte von Mai bis Juli. Frühe Sorten wie die Earlybird-Serie der Aquilegia caerulea blühen bereits ab Anfang Mai, klassische Sorten der Aquilegia vulgaris im Mai/Juni, späte Sorten halten ihre Blüte bis Juli. Die Hauptblütezeit liegt klassisch im Mai/Juni - mit der Pfingstrose ein wichtiger Begleiter. Nach der Blüte bilden sich dekorative Samenkapseln, die über lange Zeit dekorativ bleiben.

Welcher Standort eignet sich für Akeleien?

Akeleien sind erstaunlich flexibel: Sie gedeihen in vollsonnigen, halbschattigen und schattigen Lagen gleichermaßen. Optimal sind halbschattige Standorte mit humosem, durchlässigem Boden - das entspricht ihrem natürlichen Lebensraum an Gehölzrändern. Auch trockene Standorte werden vertragen. Die Pflanze ist anspruchslos und kommt mit fast jedem Gartenboden zurecht - nur Staunässe muss vermieden werden.

Wie hoch werden Akeleien?

Je nach Art und Sorte erreichen Akeleien Wuchshöhen zwischen 25 und 100 cm. Zwergsorten wie die Winky-Serie oder die kompakte Aquilegia alpina bleiben bei 25-40 cm. Klassische Sorten der Gemeinen Akelei (Aquilegia vulgaris) werden 60-80 cm hoch. Die Langspornige Akelei (Aquilegia caerulea) und die imposante McKana-Hybride können mit Blütenständen bis zu 100 cm hoch werden. Pflanzabstand 30-40 cm pro Pflanze.

Versamen sich Akeleien selbst?

Ja, Akeleien versamen sich willig - das ist einer ihrer größten Reize für Naturgartenfreunde. Im Lauf der Jahre entstehen oft wundervolle Akelei-Wildbestände mit überraschenden Farb- und Formvariationen, da sich die verschiedenen Sorten miteinander kreuzen. Wer die reine Sorte erhalten möchte, putzt verblühte Stängel rechtzeitig aus. Wer den natürlichen Versamungseffekt schätzt, lässt die Sämlinge wachsen - es entstehen die schönsten Naturgarten-Bilder.

Sind Akeleien bienenfreundlich?

Ja, Akeleien sind wertvolle Hummel- und Wildbienenpflanzen. Die langen Blütensporne enthalten Nektar, der nur von langrüsseligen Insekten wie Hummeln, Erdhummeln oder dem Taubenschwänzchen erreicht werden kann. Honigbienen und Schmetterlinge mit kürzerem Rüssel beißen die Sporne oft an der Basis auf - sogenannter Nektarraub. Die Akelei ist damit eine wichtige Spezialpflanze für Hummeln im Frühsommer und sollte in keinem Bienen-Garten fehlen.

Sind Akeleien giftig?

Ja, alle Pflanzenteile der Akelei enthalten Alkaloide und gelten als giftig - das gilt besonders für die Wurzeln und Samen. Bei Verzehr können Magen-Darm-Beschwerden, Atembeschwerden und Kreislaufprobleme auftreten. Kinder und Haustiere sollten von der Pflanze ferngehalten werden. Im Garten ist die Pflanze unbedenklich, solange sie nicht verzehrt wird. Beim Schnitt empfiehlt sich das Tragen von Handschuhen, da empfindliche Personen Hautreizungen entwickeln können.

Welche Pflanzpartner passen zu Akeleien?

Akeleien sind ideale Naturgarten- und Cottage-Stauden. Klassische Partner sind Pfingstrose, Frauenmantel, Storchschnabel, Glockenblume, Vergissmeinnicht, Lupine und Bartiris. Im Schattenbereich passen Funkien, Astilben, Heuchera, Tiarella und Salomonssiegel. In Wildblumenwiesen kombinieren sich Akeleien mit Margerite, Wiesen-Salbei und Wiesen-Witwenblume. Die zarten, federleichten Blütenformen der Akelei wirken besonders eindrucksvoll vor groben oder dunklen Hintergründen.

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Akelei (Aquilegia caerulea) EARLYBIRD Red Yellow
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