Sonnenblumen

Winterharte Sonnenblume - Staudensonnenblume - Mehrjährige Sonnenblumen

Sonnenblumen sind eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Korbblütler. Es gibt etwa 70 verschiedene Arten, wobei die bekannteste und am häufigsten kultivierte Art die Gemeine Sonnenblume (Helianthus annuus) ist. Diese Pflanze stammt ursprünglich aus Nordamerika und wurde von den Indianern als Nahrungsmittel und Ölpflanze genutzt. Heute wird sie weltweit angebaut und dient vor allem als Futter- und Ölpflanze.

Sonnenblumen zeichnen sich durch ihre großen, gelben Blütenköpfe aus, die aus vielen kleinen Einzelblüten bestehen. Die Pflanzen können je nach Sorte eine Wuchshöhe von bis zu 4 Metern erreichen und sind sehr robust und pflegeleicht.

Die Sonnenblume, auch bekannt als Helianthus annuus, ist eine Pflanzenart, die den ganzen Sommer von Ende Juni bis Oktober blüht. Die Blütenköpfe haben einen Durchmesser von etwa 30 Zentimetern. Sonnenblumenkerne bestehen zur Hälfte aus hochwertigem Öl und enthalten auch Eiweiß, Lezithin und Vitamine. Die Pflanze bevorzugt durchlässigen und nährstoffreichen Boden sowie viel Sonnenlicht. Sie blüht ausdauernd von Juli bis Oktober und wird von nützlichen Insekten als Futterquelle besucht. Die Zwergsonnenblumenpflanze stammt aus Nordamerika und wird für ihre essbaren Früchte und Öl kultiviert.

Die Gewöhnliche Sonnenblume ist eine einjährige Pflanze, die zur Familie der Korbblütler gehört. Sie wächst schnell und erreicht eine Höhe von bis zu drei Metern. Die Blütenköpfe sind gelb und haben einen Durchmesser von etwa 30 Zentimetern. Die Pflanze bevorzugt stickstoffreichen, sonnigen Boden und benötigt viel Wasser. Sie kann durch Samenverbreitung oder Selbstaussaat vermehrt werden. Sonnenblumen eignen sich als Blickfang im Garten, als Schnittblumen und zur Ernte von Sonnenblumenkernen. Sie sind anfällig für Sonnenblumenrost und Schneckenfraß.

Die Stauden Sonnenblume, auch bekannt als Helianthus atrorubens, ist eine Pflanze, die ihre kräftig gelben Blüten auf hohen, schlanken Stängeln präsentiert. Diese Blüten wirken wie zahllose kleine Sonnen und bringen gute Laune in den Garten. Die Pflanze hat ein üppiges, tiefgrünes Blattwerk, das die Strahlkraft der Blüten noch deutlicher hervorhebt. Sie gehört zur Gattung der Sonnenblumen (Helianthus) innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

Die Stauden Sonnenblume ist vielseitig kombinierbar und passt besonders gut zu Stauden, die in kräftigen, dunklen Farben blühen. Sie verschönert den Garten bis in den Herbst hinein und zieht Bienen an, die wertvollen Nektar sammeln. Diese Pflanze stellt geringe Pflegeansprüche und eignet sich daher hervorragend für Einsteiger.

Helianthus atrorubens bildet aufrechte, hohe Blütenstände aus und wächst buschig, ausladend und ausläuferbildend. Sie erreicht eine Höhe von 150 bis 180 cm und eine Breite von 70 bis 100 cm. Die großen, prächtigen, strahlenförmigen Blüten erfreuen das Auge von Anfang August bis Ende September. Die anmutigen Blütenblätter präsentieren sich in einem intensiven Gelb und umrahmen die braune Blütenmitte, die in ihrer Form an eine runde Scheibe erinnert.

Die Stauden Sonnenblume bevorzugt sonnige, luftige Standorte und hat einen hohen Nährstoffbedarf. Sie gedeiht am besten auf trockenen bis frischen, durchlässigen Böden und verträgt keine Staunässe. In Gruppen von maximal fünf Stauden pro Quadratmeter gepflanzt, wertet Helianthus atrorubens viele Freiflächen im Garten auf. Sie kann als schöner Rand von Rasenflächen dienen, am Gehölzrand brillieren und in der Rabatte und auf dem Beet im Hintergrund für ein prächtiges Blütenmeer sorgen.

Die langen, schlanken Stängel der Stauden Sonnenblume eignen sich perfekt für den Schnitt und können für vielfarbige Sträuße verwendet werden. Nach der Blütezeit im Herbst erfolgt ein kräftiger Rückschnitt der Stängel bis knapp über dem Boden. Die Pflanze ist winterhart, benötigt jedoch bei Kahlfrost einen Schutz in Form einer dicken Laubschicht.

Häufige Fragen zur Stauden-Sonnenblume (Helianthus)

Ist die Stauden-Sonnenblume winterhart?

Ja, Stauden-Sonnenblumen (Helianthus) sind vollständig winterhart und vertragen Temperaturen bis etwa -25 °C. Ein Winterschutz ist nicht nötig. Im Unterschied zur bekannten einjährigen Sonnenblume (Helianthus annuus) sind die Stauden-Arten mehrjährig und treiben jedes Jahr zuverlässig aus dem Wurzelstock neu aus.

Wann blüht die Stauden-Sonnenblume?

Die Blütezeit liegt zwischen August und Oktober - damit zählt die Stauden-Sonnenblume zu den wichtigsten Spätsommer- und Herbstblühern. Einzelne Sorten wie Helianthus 'Lemon Queen' oder Helianthus atrorubens blühen bis in den späten Oktober und bringen Wochen um Wochen leuchtend gelbe Farbakzente ins Herbstbeet.

Welcher Standort eignet sich für die Stauden-Sonnenblume?

Stauden-Sonnenblumen bevorzugen vollsonnige, warme Standorte mit nährstoffreichem, humosem und frischem Boden. Sie sind weniger trockenheitsverträglich als andere Spätsommerblüher und profitieren von regelmäßiger Wassergabe in heißen Sommern. Staunässe sollte jedoch vermieden werden.

Wie hoch wird die Stauden-Sonnenblume?

Je nach Art erreichen Stauden-Sonnenblumen stattliche Wuchshöhen zwischen 100 und 250 cm. Kompakte Sorten wie 'Happy Days' bleiben bei 80-100 cm, klassische Sorten wie 'Lemon Queen' werden 150-180 cm, und die Weidenblättrige Sonnenblume (Helianthus salicifolius) kann bis zu 250 cm hoch werden - damit zählt sie zu den imposantesten Stauden überhaupt.

Ist die Stauden-Sonnenblume bienenfreundlich?

Ja, Stauden-Sonnenblumen zählen zu den wertvollsten Spätsommer-Insektenpflanzen. Die gelben Körbchenblüten werden intensiv von Honigbienen, Wildbienen, Hummeln und Schmetterlingen besucht und bieten in einer Zeit mit knappem Nahrungsangebot unverzichtbare Nektar- und Pollenquellen. Die Samenstände werden später von Vögeln wie Distelfinken geschätzt.

Was ist der Unterschied zur einjährigen Sonnenblume?

Die einjährige Sonnenblume (Helianthus annuus) wird aus Samen gezogen, bildet eine große Einzelblüte und stirbt nach der Blüte ab. Die Stauden-Sonnenblume (Helianthus decapetalus, H. salicifolius, H. atrorubens u.a.) ist dagegen mehrjährig, bildet viele kleinere Blüten an verzweigten Trieben und kommt jedes Jahr aus dem Wurzelstock zuverlässig wieder - eine dauerhaftere Gartenlösung.

Wie wird die Stauden-Sonnenblume gepflegt?

Im Juni ist die 'Chelsea-Chop' empfehlenswert: Durch Einkürzen um ein Drittel werden die Pflanzen kompakter und blühen reicher. Hohe Sorten brauchen oft eine Stütze. Alle 3 bis 4 Jahre sollte der Horst geteilt werden, da manche Arten sich durch Ausläufer stark ausbreiten. Als Starkzehrer profitiert die Pflanze von Kompostgaben im Frühjahr.

Welche Pflanzpartner passen zur Stauden-Sonnenblume?

Stauden-Sonnenblumen harmonieren hervorragend mit Herbst-Anemonen, Sonnenhut, Sonnenbraut, Fetthenne, Staudenphlox und Ziergräsern wie Chinaschilf oder Rutenhirse. Als hohe Hintergrundstaude geben sie kleineren Spätblühern die perfekte Kulisse und bilden zusammen mit blauvioletten Astern typische Herbststimmungen im Garten.

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