Hohes Reitgras (Calamagrostis acutiflora) Karl Foerster
Abholung✓ Morgen ab 12 Uhr
Bestelle innerhalb der nächsten
Auch Sandrohr genannt. Das Reitgras gehört zu den beliebtesten hohen Gräsern. Es ist sehr standfest mit herrlich aufrechtem Wuchs und die dicht wachsende, kräftig grüne Belaubung treibt besonders früh im Jahr aus. Ein dauerhaft schönes und zudem pflegeleichtes Ziergras, das viel Freude im Garten macht. Im Winter mit Rauhreif überzogen ganz zauberhaft.
Erscheinungsbild und Wuchsform
- Das Hohe Reitgras 'Karl Foerster' ist eine imposante und zugleich elegante Erscheinung, die sich mit schlanken, aufrechten Halmen und filigranen Blütenständen in Szene setzt.
- Seine Wuchsform ist streng vertikal, wodurch es eine architektonische Struktur in den Garten bringt.
- Mit einer Wuchshöhe von bis zu 150 cm erhebt es sich anmutig über niedrigere Pflanzungen und bildet eine lebendige Kulisse für Staudenbeete oder Gehölzränder.
- Die schmalen, frischgrünen Blätter sind leicht überhängend und fügen eine sanfte Bewegung hinzu, die besonders im Wind sichtbar wird.
Blüten und Jahreszeitenaspekt
- Im Frühsommer entfaltet das Reitgras seine charakteristischen, dichtstehenden Blütenrispen, die zunächst in zartem Purpur-Ton schimmern und später in ein goldfarbenes Beige übergehen.
- Diese zarten Ähren verleihen dem Garten eine luftige Leichtigkeit und bleiben bis weit in den Winter hinein erhalten.
- Auch Raureif oder eine feine Schneedecke setzen die Halme eindrucksvoll in Szene und machen das Gras zu einer wichtigen Strukturpflanze für das ganze Jahr.
Standort und Bodenansprüche
- Das Hohe Reitgras 'Karl Förster' ist anspruchslos und anpassungsfähig, gedeiht aber am besten auf durchlässigen, frischen bis feuchten Böden.
- Es bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte, an denen es seine volle Pracht entfalten kann.
- Inspiriert vom natürlichen Sandrohr (Calamagrostis epigejos), das in der freien Natur auf mageren, sandigen Böden wächst, zeigt auch diese Züchtung eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit gegenüber widrigen Bedingungen.
Namensgebung und Geschichte
- Die Sorte 'Karl Foerster' trägt den Namen eines der bedeutendsten deutschen Staudenzüchter und Gartengestalter des 20. Jahrhunderts.
- Karl Foerster war ein Verfechter naturnaher Gärten und prägte die Pflanzkunst mit seinem visionären Ansatz.
- Das nach ihm benannte Reitgras verkörpert seine Philosophie von Schönheit in Einfachheit und ist bis heute eine der beliebtesten und am weitesten verbreiteten Gräserarten in europäischen Gärten.
Gartenverwendung und Gestaltungsideen
- Ob in Einzelstellung oder als eindrucksvolle Gruppenpflanzung – das Hohe Reitgras sorgt für Struktur und Bewegung im Beet.
- Es harmoniert besonders gut mit Stauden wie Sonnenhut, Astern oder Lavendel, die es sanft umspielen.
- In modernen Gärten wird es oft als lebende Skulptur genutzt, um klare Linien zu betonen.
- Auch in naturnahen Pflanzungen setzt es stimmungsvolle Akzente und zieht Bienen sowie Schmetterlinge an.
Pflege und Nachhaltigkeit
- Als pflegeleichte und robuste Pflanze benötigt das Reitgras kaum Aufmerksamkeit.
- Ein Rückschnitt im zeitigen Frühjahr sorgt für frischen Austrieb, ansonsten zeigt es sich genügsam und widerstandsfähig.
- Durch seine Anpassungsfähigkeit und Trockenheitstoleranz ist es zudem eine nachhaltige Wahl für klimabewusste Gärtner, die auf pflegeleichte und ressourcenschonende Bepflanzung setzen.
Das Hohe Reitgras (Calamagrostis acutiflora) Karl Foerster ist eine wunderschöne Zierpflanze. Sie ist die erste Ziergraspflanze, die den Preis für die Staude des Jahres® (2001) erhalten hat, was sie ihrem attraktiven Aussehen verdankt. Sie ist nicht invasiv und bietet einen hohen Akzent im Garten. Die Pflanze verändert ihre Farbe und wird von grün zu einem dramatischen Rot-Bronze, insbesondere ihre Blütenähren, die von Frühsommer bis Mitte Sommer erscheinen. Mit seiner zeitlosen Eleganz, der jahreszeitlichen Wandelbarkeit und der geschichtlichen Bedeutung als Karl Foersters Vermächtnis ist das Hohe Reitgras eine unverzichtbare Bereicherung für jeden Garten.

Von den Kirchwerder Wiesen direkt in Deinen Garten
Wir, das Team der Staudengärtnerei Bargest, kultivieren als Familienbetrieb seit 1973 Stauden in den Hamburger Vier- und Marschlanden. Im Herzen dieses über die Grenzen Norddeutschlands hinaus bekannten Gebietes erfolgt die Anzucht und Kultivierung der Pflanzen im Einklang mit ihrer Umwelt.
Das Resultat unserer Arbeit sind gesunde Freiland-Pflanzen mit Anwuchs-Garantie, die unsere Kunden in allen Teilen des Landes hoch schätzen.
Natürlich nachhaltig
Wesentliches Prinzip unserer Arbeit ist ökologische Nachhaltigkeit: Wir versuchen, möglichst schonend mit den uns zur Verfügung stehenden natürlichen Ressourcen zu verfahren.
Deshalb recyclen wir Kartonagen und Papier zur Verpackung unserer Pflanzen und bemühen uns intensiv, in allen Kulturphasen ausschließlich auf Materialien organischen Ursprungs zurückzugreifen.
Jedes Paket ein Unikat
Die von Dir bestellten Pflanzen werden in unserer Gärtnerei von Hand zusammengestellt und von unserem speziell geschulten Team sorgsam und individuell verpackt.
Diese überaus sorgfältige Kommissionierung & behutsame Verpackung garantiert, dass die zugestellten Pflanzen absolut unbeschadet & maximal vital bei Dir eintreffen.
In Windeseile bei Dir
Trotz der überschaubaren Größe unseres Teams sind wir unschlagbar effizient & blitzschnell, wenn es um den Versand Deiner Pflanzen geht.
So versenden wir Bestellungen, die Montag bis Donnerstag vor 12.00 Uhr aufgegeben werden, garantiert am Folgetag!
Heute bestellt, übermorgen bei Dir – ein ambitioniertes Ziel, dem wir in 99,9 % aller Fälle gerecht werden können.
Unser Qualitätsversprechen
Wir lieben unsere Pflanzen. Deshalb pflegen, verpacken und versenden wir sie so, dass sie Dir dauerhaft größtmögliche Freude bereiten.
Solltest Du dennoch mal Grund zur Beanstandung sehen, erstatten wir Dir selbstverständlich den vollen Kaufpreis zurück. Denn wir sind überzeugt:
Die herausragende Qualität unserer Pflanzen wird Dich begeistern!
Häufige Fragen zum Reitgras 'Karl Foerster' (Calamagrostis acutiflora)
Was zeichnet das Reitgras 'Karl Foerster' aus?
Das Reitgras 'Karl Foerster' (Calamagrostis acutiflora) ist eines der wichtigsten und am häufigsten gepflanzten Ziergräser überhaupt - eine echte Ikone moderner Staudengärten. Die Sorte besticht durch ihre streng aufrechte, säulenartige Wuchsform und die frühen, dichten Blütenrispen, die im Juni in zarten rosa Tönen erscheinen und sich zu spektakulären strohgelben Blütenständen entwickeln. Die strikt vertikale Erscheinung gibt dem Garten Struktur und Höhe.
Wer war Karl Foerster?
Karl Foerster (1874-1970) war einer der einflussreichsten Staudenzüchter und Gartenphilosophen Deutschlands. Sein Garten in Potsdam-Bornim ist heute ein Denkmal der Gartenkunst. Foerster gilt als Begründer der modernen naturhaften Staudenpflanzung und entwickelte zahllose neue Sorten. Das Reitgras 'Karl Foerster' wurde in den 1950er Jahren in seiner Gärtnerei selektiert und zu seinen Ehren benannt - heute ist es weltweit eines der erfolgreichsten Ziergräser.
Wie hoch wird das Reitgras 'Karl Foerster'?
Das Hohe Reitgras 'Karl Foerster' erreicht eine stattliche Wuchshöhe von 150-180 cm mit Blütenständen und ist damit eines der höchsten Ziergräser für den Garten. Das Laub bleibt mit 60-80 cm deutlich niedriger - die imposante Höhe entsteht erst durch die Blütenrispen. Die Pflanze wächst horstartig und bleibt mit den Jahren in der Form stabil, ohne wuchernd zu werden. Pflanzabstand: 80-100 cm pro Pflanze.
Welcher Standort eignet sich für das Reitgras 'Karl Foerster'?
Das Reitgras ist anspruchslos und verträgt fast jeden Standort - vollsonnig bis halbschattig, trocken bis frisch, mager bis nährstoffreich. Optimal sind allerdings sonnige Standorte mit humosem, durchlässigem Boden. Anders als viele andere Ziergräser kommt 'Karl Foerster' auch mit schwereren, lehmigen Böden gut zurecht. Selbst Halbschatten unter lichten Gehölzen wird vertragen, allerdings dann mit etwas weniger Blütenfülle.
Wann und wie wird das Reitgras geschnitten?
Der Rückschnitt erfolgt im zeitigen Frühjahr (Februar/März) vor dem Neuaustrieb - nicht im Herbst! Die alten Halme bleiben über den Winter stehen und sind mit Raureif und Schnee ein spektakulärer Winterschmuck. Im Frühjahr werden die Halme bodennah etwa 5-10 cm über dem Boden abgeschnitten - bei größeren Horsten am besten mit einer scharfen Heckenschere oder Säbelheckenschere. Das Schnittgut eignet sich hervorragend zum Mulchen anderer Beete.
Versamt sich das Reitgras 'Karl Foerster'?
Nein, 'Karl Foerster' ist eine sterile Hybride und versamt sich NICHT - das ist einer der wichtigsten Vorzüge gegenüber anderen Reitgras-Sorten. Anders als die heimische Wildform Calamagrostis acutiflora oder andere wuchernde Gräser bleibt 'Karl Foerster' brav an seinem Platz und bildet nur den eigenen Horst. Die Blütenstände sind zwar dekorativ, produzieren aber keinen keimfähigen Samen - eine echte Erleichterung für pflegebewusste Gärtner.
Eignet sich das Reitgras als Sichtschutz oder Hecke?
Ja, das Reitgras 'Karl Foerster' ist ein hervorragender saisonaler Sichtschutz von Mai bis Februar. In Reihen gepflanzt (Pflanzabstand 80 cm) bildet es eine dichte, vertikale Wand, die Blicke abschirmt und gleichzeitig im Wind elegant wiegt. Im Spätwinter nach dem Rückschnitt fehlt der Sichtschutz für einige Wochen, bis die neuen Triebe wieder Höhe gewonnen haben. Für dauerhaften Sichtschutz empfiehlt sich eine Kombination mit immergrünen Gehölzen.
Wie pflegeintensiv ist das Reitgras 'Karl Foerster'?
Das Reitgras gehört zu den pflegeleichtesten Stauden überhaupt: Kein Düngen nötig, kein regelmäßiges Gießen nach dem Anwachsen, keine Krankheits-Anfälligkeit, keine Schädlinge. Der einzige Pflegeaufwand ist der Frühjahrs-Rückschnitt einmal jährlich. Eine etablierte Pflanze kommt 15-20 Jahre am selben Standort aus, ohne dass eine Teilung nötig wäre. Ideal für pflegeleichte Gärten, öffentliche Anlagen und Anfänger.
Welche Pflanzpartner passen zum Reitgras 'Karl Foerster'?
Das Reitgras ist der ideale Strukturpartner für Prärie- und Naturgartenpflanzungen. Hervorragend passen Sonnenhut, Sonnenbraut, Fetthenne, Schafgarbe, Edeldistel und Steppensalbei. Auch mit Spätblüh-Astern und Aster-frikartii harmoniert die strenge Vertikale wunderbar. In modernen Pflanzungen wird 'Karl Foerster' oft als rhythmischer Akzent in größeren Pflanzflächen verwendet - alle 2-3 Meter wiederholt schafft das einen starken visuellen Rhythmus.
Eignet sich das Reitgras als Schnittblume oder Trockenblume?
Ja, die Blütenrispen des Reitgrases sind hervorragend als Strukturelement für Sommersträuße und besonders als Trockenblumen geeignet. Geerntet wird im Juli/August, sobald die Rispen voll erblüht sind, aber bevor die Halme weich werden. Kopfüber an einem schattigen, luftigen Ort getrocknet behalten die Halme ihre strohgelbe Farbe und Struktur über viele Monate. Sie sind klassische Bestandteile herbstlicher Trockensträuße und Wintergestecke.
SORTE
BLÜTE
WUCHS
BLATT
ANSPRUCH
SONSTIGES







