Wegwarte (Cichorium intybus)

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Artikelnummer: 100196
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Die Gemeine Wegwarte (Cichorium intybus) ist eine heimische, essbare Wild- und Heilstaude mit himmelblauen Blüten von August bis Oktober, 70-80 cm hoch, für sonnige, trockene Lagen - eine wertvolle Bienenweide und Stammform von Chicorée und Zichorienkaffee.

Auf einen Blick

  • Leuchtend himmelblaue Blüten
  • Blüht spät von August bis Oktober
  • Heimische Wildstaude, 70-80 cm
  • Essbar: Salat, Wurzelkaffee, Bitterstoffe
  • Wertvolle Bienen- und Insektenweide
  • Sehr genügsam und trockenheitsverträglich

Die Wegwarte ist eine der schönsten heimischen Wildstauden: An sparrig verzweigten Stängeln öffnen sich unzählige himmelblaue Blüten - allerdings nur am Vormittag, danach schließen sie sich. Als Stammform von Chicorée, Radicchio und Zichorienkaffee ist sie zugleich eine alte Nutz- und Heilpflanze.

Die Wegwarte (Cichorium intybus) begleitet als typische Wildpflanze seit jeher Wegränder und Wiesen. Ihre himmelblauen Blüten sind eine wertvolle späte Bienenweide, ihre Bitterstoffe machen sie zur Heilpflanze für Magen und Verdauung, und als Stammform von Chicorée und Zichorienkaffee ist sie eine der ältesten Nutzpflanzen.

Die Wegwarte ist ausgesprochen genügsam: Sie liebt sonnige, trockene und eher magere Standorte und bildet eine tiefe Pfahlwurzel, die sie trockenheitsfest macht. Junge Blätter eignen sich als Bittersalat, die geröstete Wurzel als Kaffee-Ersatz. Für Bienen ist die späte Blüte besonders wertvoll.

Häufige Fragen zu Gemeine Wegwarte (Cichorium intybus)

Kann man die Wegwarte essen?

Ja, sie ist eine alte Nutzpflanze und Stammform von Chicorée und Radicchio: Junge Blätter ergeben einen leicht bitteren Salat, die geröstete Wurzel den bekannten Zichorienkaffee, und die blauen Blüten sind eine hübsche essbare Deko.

Ist die Wegwarte eine Heilpflanze?

Ja, ihre Bitterstoffe regen traditionell Appetit, Verdauung und Leberfunktion an. Sie zählt zu den klassischen Bitterkräutern der Volksheilkunde.

Warum sind die Blüten mittags geschlossen?

Die Wegwarte öffnet ihre himmelblauen Blüten nur am Vormittag und schließt sie um die Mittagszeit - ein faszinierendes Naturschauspiel, das ihr auch alte Namen wie 'Sonnenwirbel' eingebracht hat.

Ist die Wegwarte bienenfreundlich?

Ja, sehr - ihre späte Blüte von August bis Oktober ist eine wertvolle Nahrungsquelle für Bienen, Wildbienen und Schwebfliegen, wenn vieles andere schon verblüht ist.

Welcher Standort und Boden passen?

Sonnig, trocken und eher mager, gern kalkhaltig. Über ihre tiefe Pfahlwurzel ist die Wegwarte sehr trockenheitsverträglich; Staunässe verträgt sie nicht.

Ist die Wegwarte winterhart?

Ja, vollkommen winterhart (Z2) und sehr robust - eine unverwüstliche heimische Wildstaude.

Ist die Wegwarte heimisch?

Ja, sie ist eine typische heimische Wildpflanze der Wegränder und Wiesen und von hohem ökologischem Wert für den Naturgarten.

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