Bärlauch (Allium ursinum)

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Artikelnummer: 78000323
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Der Bärlauch (Allium ursinum), auch Wilder Knoblauch genannt, ist ein heimisches, essbares Wildgemüse mit kräftigem Knoblaucharoma und weißen Sternblüten von März bis Juni, 20-40 cm hoch, für schattige, feuchte Lagen - ideal für Pesto und die Frühlingsküche.

Auf einen Blick

  • Essbares Wildgemüse mit Knoblaucharoma
  • Weiße Sternblüten von März bis Juni
  • Für Schatten und Halbschatten, 20-40 cm
  • Frühlingsgeophyt - zieht im Sommer ein
  • Wertvolle frühe Bienennahrung
  • Bildet mit der Zeit dichte Teppiche

Der Bärlauch treibt im zeitigen Frühjahr aus kleinen Zwiebeln saftig grüne, lanzettliche Blätter, die kräftig nach Knoblauch duften. Aus dem eigenen Garten ist er ein sicheres, köstliches Wildgemüse für Pesto, Kräuterbutter, Suppen und Salate.

Der Bärlauch (Allium ursinum) ist eines der beliebtesten heimischen Wildgemüse: Im Frühjahr überzieht er schattige Laubwälder mit grünen Teppichen und würzigem Knoblauchduft. Als Frühjahrsgeophyt zieht er nach der Blüte ein und verschwindet über den Sommer - im schattigen Gartenbeet ein pflegeleichtes, essbares Frühlingskraut.

Bärlauch liebt schattige bis halbschattige, feuchte und humusreiche Lagen unter Gehölzen. Er breitet sich über Zwiebeln und Selbstaussaat aus und bildet mit der Zeit große Bestände. Die jungen Blätter erntet man im Frühjahr vor der Blüte - dann ist das Aroma am besten.

Häufige Fragen zu Bärlauch (Allium ursinum)

Kann man Bärlauch essen?

Ja, Bärlauch ist ein beliebtes Wildgemüse mit kräftigem Knoblaucharoma - für Pesto, Kräuterbutter, Suppen und Salate. Geerntet werden die jungen Blätter im Frühjahr vor der Blüte; danach lässt das Aroma nach.

Kann man Bärlauch verwechseln?

Beim Sammeln im Wald ja - mit dem giftigen Maiglöckchen und der hochgiftigen Herbstzeitlose. Bärlauch riecht aber deutlich nach Knoblauch. Im eigenen Beet, wo man genau weiß, was wächst, besteht diese Gefahr nicht.

Ist Lauch für Haustiere giftig?

Für den Menschen sind diese Laucharten unbedenklich bzw. essbar. Für Hunde und Katzen sind alle Laucharten - wie Küchenzwiebel und Knoblauch - jedoch giftig; hier ist etwas Vorsicht geboten.

Welcher Standort passt für Bärlauch?

Halbschattig bis schattig, frisch bis feucht und humusreich, gern unter Gehölzen. Bärlauch mag es kühl - Trockenheit und pralle Sonne verträgt er nicht.

Breitet sich Bärlauch aus?

Ja, an zusagenden Standorten bildet er über Zwiebeln und Selbstaussaat mit der Zeit dichte Teppiche. Als Frühjahrsgeophyt zieht er nach der Blüte ein und ist über den Sommer oberirdisch verschwunden.

Ist Bärlauch gut für Insekten?

Ja, die weißen Sternblüten sind im Frühjahr eine wertvolle frühe Nektar- und Pollenquelle für Bienen und andere Insekten.

Wann und wie erntet man Bärlauch?

Die jungen Blätter von etwa März bis Mai vor der Blüte schneiden, am besten einzeln, damit die Pflanze weitertreibt. Frisch verwenden - Hitze zerstört das Aroma, daher erst zum Schluss zugeben.

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